Vereinsvorstellungen

Ringen beim KFC Leipzig

KFC Leipzig

Ringen ist eine Kampfkunst, die bereits in der Antike betrieben wurde und zu den begründenden Sportarten der Olympischen Spiele zählte. Im Ringen unterscheidet man zwischen Freistil und Griechisch-römisch. Während im Freistil der ganze Körper eingesetzt und attackiert werden darf, sind im griechisch-römischen Ringkampf nur Angriffe oberhalb der Hüfte erlaubt. Gekämpft wird auf einer kreisförmig abgegrenzten Matte in zwei Runden á 3 Minuten, die von 30 Sekunden Pause unterbrochen werden. Für das zu Boden bringen, werfen oder drehen des Gegners am Boden gibt es Punkte, die über den Kampfausgang entscheiden. Ausnahme ist ein „Schultersieg“, bei dem der Gegner für etwas mehr als eine Sekunde mit beiden Schulterblättern auf dem Boden gehalten wird. Hier ist der Kampf sofort entschieden.

Im Ligabetrieb finden in der Zeit von September bis Ende des Jahres Mannschaftskämpfe statt. Wer auf packende Kämpfe, ausgefeilte Techniken und knallharte Athletik steht, der sollte sich unbedingt einen Mannschaftskampf anschauen. Noch mehr Spaß macht es allerdings, selbst zu ringen. Idealerweise bereits im Kindesalter, denn gerade Kinder greifen die Techniken und das Bewegungsgefühl dieser Sport schnell auf und betreiben gleichzeitig auch ein sehr ausgewogenes Training, welches Körper und Charakter stärkt. Auch Späteinsteiger werden beim Ringen viel Freude haben, da man die Grundzüge dieser Sportart schnell lernt und anfangs auch ohne großes Können mit Spaß auf der Matte „rumkugeln“ kann.

Der „Kampfsport- und Fitness-Club Leipzig (KFC) ist als Nachfolger des „Sportclub Leipzig Abteilung Ringen“ seit 1993 tätig. Er ist ein Mehrspartenverein mit knapp 500 Mitgliedern. Zu den Abteilungen gehören Ringen, Karate und Fitness. Traditionell stellen die Ringer die stärkste Abteilung des Vereins, der zugleich Trägerverein des Landesstützpunktes Sachsens im Ringen ist. Der überwiegende Teil der Mitglieder sind Kinder und Jugendliche. Besonders stolz ist der KFC auf seine Nachwuchsarbeit. Bereits Fünfjährige erkunden auf der Matte ihre ersten ringerischen Fähigkeiten. Dieses erste Erkunden wird gefestigt und stabilisiert, sodass die Option des Leistungssports an einer sportbetonten Schule geschaffen werden kann.

Im diesen Jahr wurde die gute Nachwuchsarbeit mit dem Deutschen Meisterschaftstitel von Karamjeet Holstein in der B-Jugend gekrönt. Ebenso konnte das Nachwuchsteam in der Jugendliga den Meistertitel einholen. Mittlerweile steht ein funktionierendes Leistungssportsystem, welches sich besonders durch seine duale Karriere im Bereich Schule, Ausbildung, Studium und Beruf kennzeichnet. Ergänzt wird der Breiten- und Leistungssport durch das Ringen im Ligasystem. Hier stellt der KFC Leipzig eine Jugendligamannschaft sowie eine 1. und 2. Männermannschaft. Bis letztes Jahr kämpfte die erste Männermannschaft über viele Jahre in der 2. Bundesliga. Aufgrund von Strukturänderungen im Verband ringen die KFC-Athleten seit diesem Jahr erfolgreich in der Regionalliga Mitteldeutschland. Aber Ringen ist nicht nur was für Männer. So hält Anastasia Blayvas die Fahnen für den KFC Leipzig international ganz weit hoch. Sie erkämpfte dieses Jahr bei der Weltmeisterschaft der Kadetten eine Bronzemedaille. Neben den jungen Sportlern kämpfen auch die „Oldies“ des KFC um nationale und internationale Medaillen. Hier sind es Marcus Demmler und Uwe Hemmann, welche sich jährlich dieser Herausforderung stellen. So konnte Hemmann dieses Jahr das sechste Mal eine Bronzemedaille zur Veteranen-WM erkämpfen.

Kontaktdaten des Vereins

Kampfsport- und Fitness- Club Leipzig e.V.
Leplaystraße 11, 04103 Leipzig
www.kfc-leipzig.de

Foto: Eric Kemnitz

28. Februar 2018

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