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Sinuskurven für mehr Power

Training mit dem Snaketrainer

Erst kürzlich haben wir von der der Firma Foeldeak ein interessantes Trainingsgerät zugeschickt bekommen, dass sich hervorragend für den Aufbau funktioneller Kraft eignet. Die Rede ist vom „Foeldeak® SnakeTrainer“. Klingt hochkompliziert und technisch, aber im Grunde genommen ist der SnakeTrainer nur ein Seil. Allerdings ein Seil, das es in sich hat, wie Ihr gleich erfahren werdet.

Die Idee hinter dem Trainingsgerät und der Trainingsmethodik ist es, den Übenden zu einer gleichmäßigen und kontinuierlichen Übungsausführung zu zwingen, indem gewisse „Schwingungsmuster“ bei der Bewegung eingehalten werden müssen. Dies funktioniert wie folgt: Man nimmt das 15m lange Seil, dass von seiner Stärke her eher einem Tau ähnelt, und befestigt es in der Mitte an einem starren Punkt. Dies kann ein Baum, eine Mauer oder ein Geländer sein. Hilfsweise kann sich auch ein Trainingskamerad auf die Seilmitte stellen oder man beschwert das Seil mit einem Gewicht. Der Trainierende nimmt nun die zwei lederummantelten Seilenden, zieht das Seil straff und bewegt beide Arme symmetrisch (und dynamisch) von oben nach unten. Dadurch schwingt das Seil in gleichmäßigen Sinuskurven. Diese schlängelnden Bewegungen gaben dem Trainingsgeräte übrigens auch seinen Namen (Snake engl. für Schlange).

Wird man beim Workout in der Ausführung schlampig bzw. werden die Arme schwer, gibt einem das Seil sofort ein Feedback, da die Kurven dann nicht mehr gleichmäßig sind. So wird man zu einer kontinuierlichen Bewegungsausführung gezwungen und ist über den gesamten Übungszeitraum gefordert. Das Schwingen des Seils kann nicht nur parallel von oben nach unten erfolgen, sondern auch mit beiden Armen gegenläufig, von unten nach oben, von links nach rechts oder aber in spiralförmigen Bewegungen. Hier sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Unabhängig der gewählten Bewegungsausführung muss sich der Sportler die ganze Zeit auf einen stabilen Stand, eine geraden Rücken und saubere Bewegungsausführung konzentrieren. Das Eigengewicht des Seils macht die Übungen anspruchsvoller, als man sich das zuerst vorstellt. Mittelmäßig trainierte Athleten werden bereits nach 20 Sekunden merken, wie die Arme schwer werden.

Der SnakeTrainer ermöglicht ein Ganzkörperworkout, der Fokus liegt jedoch auf der Arm- und Schultermuskulatur, die im Kraft- und Kraftausdauerbereich sehr stark beansprucht wird. Die ideale Trainingsform für den SnakeTrainer ist ein Zirkeltraining. Kurze, hochintensive Übungsintervalle mit kurzer Pause und anschließendem Übungswechsel. Dabei kann man zwischen die Seilübungen auch andere Übungen mit eigenem Körpergewicht bzw. einfachen Trainingsgeräten einfügen. Hier bieten sich Kniebeuge, Liegestütze, Hockstrecksprünge, Sit-ups oder Medizinballwerfen an. Ein großer Vorteil des Gerätes ist es, dass man durch den entstehenden Rhythmus gleichmäßiger trainiert, indirekt motiviert wird und das sich Körper und Gelenke in freien Bahnen bewegen können. Dies ist insofern realistisch, als auch die meisten Sportarten eine freie Bewegungsausführung im dreidimensionalen Raum verlangen. Der SnakeTrainer ist ein hervorragendes Sportgerät, um fit und zäh zu werden. Er sieht nicht „fancy“ aus und hat auch das Rad nicht neu erfunden, aber er ist hocheffektiv. Besonders interessant ist der SnakeTrainer für alle jene Sportler, die im Oberkörperbereich Kraftausdauer brauchen und vielleicht auch ihr Training abwechslungsreicher gestalten möchten. Für Judokas, Turner, Boxer, Ringer, Schwimmer, Wasserballer, aber auch Fitnessstudiobesitzer kann der SnakeTrainer eine sehr sinnvolle Investition sein, auch wenn er nicht unbedingt ein Schnäppchen ist.

12. Oktober 2014

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