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PUSH saddle bag von FIDLOCK

PUSH saddle bag von FIDLOCK

Die Firma FIDLOCK beschäftigt sich unter anderem mit einer sehr anziehenden Thematik: der Magnetkraft. Diese wird vom Unternehmen vor allem dafür genutzt, um Radsportlern und Outdoor-Freunden dabei zu helfen, ohne großes Gefummle Trinkflaschen, Handyhalter und Radtaschen schnell wieder in ihre Halterung zu bringen. Auch bei der Entnahme der Tasche sorgt die verwendete Technologie dafür, dass man schnell das betreffende Utensil zur Hand hat.

Das Prinzip am Beispiel einer Satteltasche

Schauen wir uns dies einmal am Beispiel der „PUSH saddle bag*“ an. Hier geht es um ein kleine Notfalltasche, die unterhalb des Sattels angebracht ist. Die Tasche selbst ist jedoch nicht direkt mit dem Sattel verbunden. Dort wird nur ein kleines Model verbaut, welches via Magnetkraft die Radtasche anzieht und festhält. Zum Lösen der Verbindung braucht es nur einen Knopfdruck.

Funktionalität in der Praxis

Zur Vorbereitung muss zuerst einmal die „Base“ also die Halterung am Sattel angebracht werden. Nichts leichter als das. Hier muss lediglich die Schraubstock-artige Verbindung um die Sattelstreben gelegt werden und dann mit einer Schraube festgezogen werden. Was danach passiert, ist wirklich ein starkes Stück Technik. Kaum kommt man mit der Oberseite der Tasche in die Nähe der „Base“ zieht es die Tasche wie von Geisterhand in die Halterung. Dort sitzt sie automatisch zentriert fest und sicher. Zum Lösen der Verbindung braucht nur Schieber an der Halterung hineingedrückt werden und die Tasche löst sich. Ohne Knopfdruck sitzt die Tasche wie angeschraubt und löst sich auch nicht bei den wildesten Holperstrecken und Downhill-Pisten.

Die Tasche selbst ist wasserfest, verfügt über ein reflektierendes Logo und bietet Platz für Flickzeug, ein Multitool, Geldscheine, einen kleinen Riegel oder auch ein kleines Mobiltelefon. Im hinteren Bereich verfügt die Tasche noch über Laschen, um dort eine Lampe oder ein Katzenauge zu befestigen. Unter- und Oberseite der Tasche sind verstärkt, genauso wie die Außenkanten. Somit stehen die Chancen hoch, dass der Inhalt einen Sturz überlebt, falls die Tasche mal aus der Hand rutscht.

PUSH saddle bag von FIDLOCK

Alles in allem überzeugt das magnetische Klicksystem durch seine reibungslose Funktionalität und seine einfache Handhabung. Da die Halterung separat erworben werden kann, besteht auch die Möglichkeit, eine Tasche für mehrere Räder zu verwenden. Erhältlich ist die Tasche in zwei Größen, bei gleichem Preis erschließt sich für uns kein Grund, warum man die kleinere nehmen sollte. Für spontane Ausfahrten oder für generelle Rucksack- und Rahmentaschen-Verweigerer ist das System von FIDLOCK eine zweckmäßige Anschaffung.

Kritik

Laut Hersteller bietet die Tasche Platz für ein Smartphone. Von uns wurde die große Tasche mit 600ml Volumen getestet. Ein Huawei P20 Lite passt dort nicht hinein. Und mit 5,84 Zoll Bildschirmdiagonale ist dies sicherlich nicht die Obergrenze an verfügbaren Größen. Den Punkt „Aufbewahrung Smartphone“ sollten die Hersteller noch einmal überdenken und die Maße an marktübliche Modelle anpassen.

Nicht schlimm, aber verbesserungsfähig. Zur Fixierung der „Base“ an die Sattelstreben wird eine Schraube mit Torx-Kopf verwendet. Passende Schraubendreher finden sich in jedem guten Werkzeugkasten – wenn man einen hat. Viel besser wäre da ein Innensechskant (Inbus) gewesen, der bei fast jedem Ikea-Schrank beiliegt und auch sonst bei kleineren Schraubendreher-Sets dabei ist. Da der Torx fast wie ein kleiner Inbus aussieht (welcher greift), an dieser Stelle der Hinweis, dass ihr so die Schraube kaum richtig fest bekommt und bei häufiger Benutzung die Innenkanten abschleift.

Zusammenfassung

Preis: 49,95 Euro (gilt für beide Größen)
Halterung separat: 14,99 Euro.
Erhältlich mit 400 und 600 Milliliter Fassungsvolumen
www.fidlock-bike.com

Hinweis

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Generell empfehlen wir Euch den Kauf bei lokalen Anbietern, es sei denn, für das entsprechende Produkt habt ihr keinen Fachhändler vor Ort. Eine Welt, in der es keine Geschäfte mehr gibt und alles nur noch virtuell abläuft, ist definitiv keine Zukunft, wie wir sie uns wünschen.

Fotos: PR

27. Mai 2021

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