Menschen

Kurzinterview: Olaf Schubert

Olaf Schubert

Da wir das Thema Sport sowieso nicht so verbissen sehen, war es für uns auch kein Stilbruch, etwas Witz in die Sache zu bringen. Und welcher Sachse ist witziger als Olaf Schubert? Keiner. Also freuten wir uns ganz besonders, dass uns der sympathische und unverwechselbare Komiker im Vorfeld seiner damals neuen Tournee "Meine Kämpfe" ein kleines Interview gab.

Olaf, deine neue Tournee heißt „Meine Kämpfe“. Da drängt sich uns doch die Frage auf: Ist Olaf Schubert eigentlich ein Kämpfer?
Selbstverständlich. Deshalb bewähre ich mich auch an mehreren Fronten simultan.

Kämpfen muss man fit sein – wie hält sich Olaf Schubert in Form?
Kniehebelauf und Anfersen sind meine Spezialdisziplinen. Obendrein springe ich Hockstreck, liege stütz und ziehe klimm. Auch übe ich professionell Stoffwechsel aus.

Bei einem Blick auf den Medaillenspiegel der Olympiade in Peking sucht man Deutschland vergeblich unter den Top-3. Was würde Olaf Schubert als selbsternannter Weltverbesser im Amt des Olympiabeauftragten unternehmen, um unsere Athleten wieder an die Spitze zu bringen?
Man muss nicht immer und überall Spitze sein. Dabei sein, lautet ja das olympische Motto. Dieses Motto versuche ich auch meiner Freundin zu vermitteln, wenn sie den Beischlaf allzu Höhepunktsorientiert betrachtet.

Olaf Schubert gilt als Fachmann in der Geschlechterproblematik zwischen Mann und Frau. Was würde aus sportlicher Sicht helfen, beide Seiten harmonischer miteinander leben zu lassen?
Man kann die Freundin beim Federball oder Schach ja auch mal gewinnen lassen. Damit reduziert man das Konfliktpotential. Es ist aber wichtig, dass Frauen sich weiter emanzipieren, wie im Frauenfußball. Dieser war ja anfangs verboten. Jetzt gibt es sogar eine eigene Frauenfußballweltmeisterschaft. Frauenfußball wird also nicht mehr irgendwo "drangehangen", bei den Paralympics oder so.

Ein Frage zum Abschluss: Unser Sportmagazin heißt ja PULSTREIBER, was treibt den Puls von Olaf Schubert so richtig in die Höhe?
Ungerechtigkeit, Unpünktlichkeit, Unehrlichkeit und vieles mehr. Eigentlich alles, was mit ‚Un’ beginnt und mit "keit" endet. Sonderfall Ungleichgültigkeit!

Foto: go public! management

30. April 2020

Weitere Beiträge zu diesen Themen

Zurück

Weitere Artikel aus dem Bereich Menschen

Breakdance in der DDR - Keine Platten, keine Klamotten, aber grenzenlose Energie

mehr lesen >>

Abenteuer Angeln - Naturliebe und Nervenkitzel

mehr lesen >>

Auch nach dem Tod kein Heiliger…

mehr lesen >>

Interview: Robert Förstemann

mehr lesen >>

Erfolg durch Dummheit und Fleiß

mehr lesen >>