Produkte & Handel

Buchvorstellung: Überleben ums Verrecken

Überleben ums Verrecken

Rüdiger Nehberg brauchen wir Euch sicherlich nicht mehr vorstellen (wenn doch, dann lest das verlinkte Interview). Deutschlands bekanntester Survival-Spezialist liefert in "Überleben ums Verrecken" nicht nur leicht verwertbares „Pfadfinder-Wissen“, sondern regt vor allem mit unangenehmen Aspekten zum Nachdenken an. Gerade dies sollte man ihm hoch anrechnen, denn wer sich wirklich mit dem Überleben in Extremsituationen auseinandersetzten möchte, der braucht mehr als nur Tipps zum Feuermachen und Lagerbau.

Wie verhalte ich mich bei Verhaftung in einem fremden Land? Wie besteche ich Offizielle? Wie verhalte ich mich als Frau bei einer drohenden Vergewaltigung? Wie baue ich provisorische Waffen und wie wende ich Sie an? Was sichert mir das Überleben in Gefangenschaft? Diese und viele andere, teilweise nicht erwartete (Über)Lebensbereiche werden von Rüdiger Nehberg ausführlich behandelt. Nehbergs Klassiker ist gewürzt mit interessanten Erzählungen aus seinem erfahrungsreichen Leben und auch eine gesunde Prise (schwarzer) Humor kommt nicht zu kurz. Schonungslos legt der Autor offen, welche teilweise menschenunwürdigen und grausamen Gebräuche immer noch in dieser Welt existieren. Nehberg ist kein Schönredner, dies merkt man auch in diesem Titel.

Überleben ums Verrecken*
Autor: Rüdiger Nehberg
Taschenbuch, 496 Seiten, Illustriert
Piper Verlag GmbH
Preis: 12,99 Euro

Fazit

Überleben ums Verrecken ist zeitlos, passend illustriert und eine lesenswerte Bereicherung für jeden angehenden Abenteurer, der auf eigene Faust die Welt bereisen möchte.

Hinweis

Mit einem Sternchen (*) gekennzeichnete Links führen zu Amazon. Dort nehmen wir an einem Partnerprogramm teil, welches auf Verkäufe eine kleine Provision ausschüttet. Diese nehmen wir mit, da sie auf den Preis der Waren keinen Einfluss hat.

Generell empfehlen wir Euch den Kauf bei lokalen Anbietern, es sei denn, für das entsprechende Produkt habt ihr keinen Fachhändler vor Ort. Eine Welt, in der es keine Geschäfte mehr gibt und alles nur noch virtuell abläuft, ist definitiv keine Zukunft, wie wir sie uns wünschen.

08. Oktober 2014

Weitere Beiträge zu diesen Themen

Zurück

Weitere Artikel aus Produktecke & Handel

Buchvorstellung: Die Wim-Hof-Methode

mehr lesen >>

PUSH saddle bag von FIDLOCK

mehr lesen >>

Regenjacke „P-NEW AGE“ von PROTECTIVE

mehr lesen >>

ODLO erhält zum 6. Mal in Folge den Fair Wear Leader-Status

mehr lesen >>

woom digitalisiert Lieferketten mit neuer Software

mehr lesen >>