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Wie Technologie unsere Art und Weise verändert, Sport zu schauen

Streaming

Die technischen Innovationen schreiten rasant voran. Das betrifft natürlich auch die von vielen Millionen Zuschauern geliebten Sportübertragungen und die Art und Weise, wie diese Events zum Zuschauer gelangen. In Deutschland ist unter allen Sportarten Fußball der unumstrittene Liebling in der Zuschauergunst. Im Bereich der Übertragungen hat sich so einiges getan.

Es ist erstaunlich, wenn man daran denkt, wie die Menschen in Deutschland 1954 “Das Wunder von Bern” verfolgten, bei dem die Nationalmannschaft spektakulär den Weltmeistertitel errang. Damals konnte noch kaum ein Haushalt einen Fernseher sein Eigen nennen und so standen die Menschen in dicht gedrängten Trauben vor den Schaufenstern der Elektronikfachgeschäfte, in denen das Finale auf Schwarz-Weiß-Geräten gezeigt wurde.

Die Revolution der Mobilgeräte

Heute sieht das natürlich ganz anders aus. Nicht nur, dass in den meisten Haushalten mindestens ein Fernseher vorhanden ist, im Grunde ist diese Art des linearen Fernsehens inzwischen vom Aussterben bedroht und andere Wege haben sich bereits etabliert, auf denen Sportübertragungen und andere Inhalte Ihren Weg zum Konsumenten finden.

Mobilgeräte haben die Macht übernommen. Es ist heutzutage kein Problem mehr, Sportübertragungen auf den klugen Telefonen oder anderen Mobilgeräten in hervorragender Qualität auch unterwegs zu verfolgen. Auch andere Beschäftigungen sind so jederzeit möglich. Das beinhaltet soziale Kontakte, Videokonferenzen und auch das Spielen. So können Sie beispielsweise auch mobil jederzeit in Ihrem favorisierten Online Casino einen Bonus ohne Einzahlung nutzen oder aber die nächste Reise buchen. Die Möglichkeiten sind schier unbegrenzt.

Mediatheken sorgen für Flexibilität

Dank des Internets sind die Sportformate für Interessierte über längere Zeit abrufbar. Natürlich werden wichtige Spiele live gesehen. Aber wenn wir an die Bundesliga denken und an die beliebten Zusammenfassungen der parallel verlaufenden Partien, hat man nun den Vorteil, nicht mehr zur immer gleichen Uhrzeit vor dem Bildschirm Platz nehmen zu müssen, um ja nicht die Sportschau zu verpassen. In den Mediatheken können die gewünschten Inhalte auch später abgerufen werden.

Das ist natürlich praktisch, denn so kann jeder seinen Medienkonsum genau an den eigenen individuellen Tagesablauf anpassen und ist nicht dem Diktat der Sendezeiten unterworfen. Ein weiterer Vorteil dem linearen Sendeablauf gegenüber ist, dass jederzeit gestoppt werden kann, wenn das Telefon klingelt oder die Pizza aus dem Ofen geholt werden muss. So ist man also sein eigener Programmdirektor.

Pay-per-View

Die Möglichkeit, Sportveranstaltungen mittels Pay-per-View zu verfolgen, ist in Deutschland noch nicht allzu lange gängig. Länger kennt man hingegen die Bezahlpakete, die von Pay-TV-Sendern wie Premiere angeboten wurden, was im Grunde auch in diese Kategorie fällt. Dabei wurden hier zum Beispiel Bundesliga-Pakete angeboten, die man für eine halbe oder eine ganze Saison buchen konnte.

Das Pay-per-View für einzelne Veranstaltungen gab es zwar schon zu Zeiten des analogen Fernsehens, konnte sich dort jedoch nicht wirklich durchsetzen. Es werden dabei einzelne Events zu einem bestimmten Zeitpunkt für den Zuschauer nach Bezahlung freigeschaltet. Dies hat besonders im Bereich des Kampfsports großen Zuspruch. Hier gibt es immer wieder große Kämpfe, die aber keiner Saison, Liga oder Ähnlichem unterliegen. Die Zuschauer zahlen dann, um den großen Kampf zu sehen. Es ist somit fast eine virtuelle Eintrittskarte zu der Veranstaltung.

Das digitale Fernsehen und Internetanbieter sind für diese Form des “Bezahl-Fernsehens” bestens gerüstet und im Endeffekt ist alles mit ein paar Klicks buchbar.

Die Zukunft liegt im Streaming

Die moderne Technologie sorgt somit für immer größere Autonomie für die individuelle Programmgestaltung jedes einzelnen Zuschauers. Auch der große Erfolg der Streaminganbieter wie Netflix oder Amazon Prime, die mit Filmen und Serien große Zuschauermassen anziehen, spricht für sich. Die Tage des linearen Fernsehens scheinen also in der Tat gezählt zu sein. Bedenkt man an dieser Stelle den kommenden Mobilfunkstandard 5G und die damit verbundenen Möglichkeiten für immer hochwertigere und aufwendigere Übertragungen, die auf Mobilgeräten genutzt werden können, wird diese Entwicklung noch plausibler.

Foto: Pixabay

18. Mai 2020

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