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Titans mit gelungenem Testspiel-Auftakt

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Nach gut drei Wochen in der Saisonvorbereitung unter Head Coach Nenad Josipovic standen in den vergangenen Tagen die ersten Testspiele für die Dresden Titans an. Dabei wählten die Verantwortlichen mit den ProA-Ligisten der MLP Academics Heidelberg sowie den Niners Chemnitz bewusst sehr starke Gegner. Beide Mannschaften standen vergangene Saison in den Playoffs der 2. Basketball-Bundesliga ProA. Dementsprechend gering war die Erwartungshaltung bezüglich Sieg oder Niederlage. Viel wichtiger ist es aktuell als Team zu zusammenzuwachsen.

Dass die „Titanen“ gewillt sind ihrem neuen Coach zu folgen, zeigte sich bereits Sonntagnachmittag in der Margon Arena, als die Elberiesen mit einer beachtlichen defensiven Teamleistung die Gäste aus Heidelberg bei nur 70 Punkten hielten und selbst mit 65 Punkten phasenweise attraktiven Basketball zeigten. Teilweise fanden die Dresdner eine gelungene Mischung aus schnellem Umschaltspiel und sauber herausgespielten Würfen aus der Distanz. Vor allem Helge Baues erwischte einen „Sahnetag“, traf fünf Dreier (5/7), erzielte insgesamt 21 Punkte. Aber auch der Rest der Guards um Janek Schmidkunz, Travis Thompson, Steven Bennett und Bryan Nießen zeigte sich durchaus selbstbewusst. Jedoch foulten zu Beginn des Schlussviertels vier Titans-Spieler aus, so dass sich am Ende die fehlende Tiefe des Kaders bemerkbar machte und es nicht ganz für den Sieg reichte.

Am Mittwochabend gastierten die Landeshauptstädter in der Richard-Hartmann-Halle in Chemnitz und vor allem Neuzugang Schmidkunz schien zu Beginn des Spiels überhaupt kein Problem mit den doch sehr harten Ringen der Niners-Korbanlagen zu haben. 13 Punkte in Folge erzielte der vielseitige Aufbauspieler direkt zu Beginn des 1. Viertels. Nach der ersten Pause kamen die Gastgeber besser ins Spiel und übernahmen mit ihrer Erfahrung die Kontrolle. Mit einem 30:41 aus Titans-Sicht ging es in die Halbzeit. Doch die Korbjäger aus Dresden kamen im 3. Spielabschnitt zurück, angeführt von Travis Thompson glichen sie nochmal zum 51:51 aus, ehe jedoch im letzten Viertel dann die Kräfte schwanden und man sich doch mit 59:77 geschlagen geben musste.

„Der Einsatz der Jungs, die defensive Intensität hat in beiden Spielen gestimmt. Die Mannschaft arbeitet sehr hart, alle sind gewillt an ihre Grenzen zu gehen und zu verteidigen“, bilanzierte Trainer Josipovic nach der Partie. „Dennoch hat man auch gesehen, dass uns noch ein Spieler auf der großen Position fehlt. Daher sind wir weiterhin auf der Suche nach einem Big Man, der unsere Rotation vertieft und uns vor allem beim Rebounding verbessert“, betont der Kroate mit Blick auf die kommenden Wochen. Dabei wird sein Team bereits am Freitag erneut getestet. In Aschersleben treffen Schmidkunz und Co. ab 19:30 Uhr auf eine ambitionierte Mannschaft aus der 1. Regionalliga.

24. August 2017

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