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Selbstständig machen als Personal Trainer

Personal Trainer

Wer sportbegeistert ist und sich mit seiner Leidenschaft selbstständig machen möchte, für den ist der Beruf des Personal Trainers eine passende Option. Egal ob aus einem wenig zufriedenstellenden Angestelltenverhältnis oder einer Arbeitslosigkeit heraus – Gründe für eine solche Entscheidung gibt es viele. Aber was genau ist zu tun, wenn diese wirklich gefallen ist? Wie gewinnt man als professioneller Personal Trainer Kunden und was gilt es im Zuge der Selbstständigkeit zu beachten?

Wichtige Formalitäten

Wer als freiberuflicher Personal Trainer arbeiten möchte und somit von einem hohen Maß an Selbstbestimmtheit profitieren will, der muss zunächst einige Formalitäten klären. Zu diesen zählt unter anderem, ob die Behörden die Tätigkeit wirklich als freiberuflich einstufen. Dafür müssen folgende Aspekte erfüllt sein:

  • Der Personal Trainer ist für mehrere unterschiedliche Kunden gleichzeitig tätig
  • Der Personal Trainer ist diesen gegenüber nicht weisungsgebunden
  • Der Personal Trainer ist in finanzieller Hinsicht nur von einem Kunden abhängig
  • Der Personal Trainer arbeitet selbständig und ohne Anleitung anderer
  • Der Personal Trainer ist qualifiziert

Wichtig ist es, diese Kriterien vor Beginn der Selbstständigkeit mit dem zuständigen Finanzamt zu klären. Denn stuft es einen Personal Trainer nicht als Freiberufler ein, so muss dieser ein Gewerbe anmelden. Wer am Anfang seiner Laufbahn steht, der kann oftmals von der sogenannten Kleinunternehmerregelung Gebrauch machen. Denn hat ein Personal Trainer im vergangenen Jahr nicht mehr als 17.500 € an Umsatz erzielt und ist für das kommende Geschäftsjahr ein Umsatz prognostiziert, der 50.000 € nicht überschreitet, so gilt diese für ihn. Mithilfe eines kostenlosen Rechners kann man ganz einfach herausfinden, ob man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen kann. Diese bietet den Vorteil, dass nur eine vereinfachte Einnahmeüberschussrechnung beim Finanzamt eingereicht werden muss. In dieser werden lediglich die Ausgaben und Einnahmen gegeneinander aufgerechnet.

So finden sich Kunden

Das A und O für einen selbstständigen Personal Trainer ist der Aufbau eines Kundenstammes. Dafür muss dieser zunächst Vertrauen bei möglichen Auftragsstellern sowie Kooperationspartnern schaffen. Sinnvoll ist es zum Beispiel, Kontakte zu ortsansässigen Fitnessstudios zu knüpfen. Diese sind potentielle Kooperationspartner. So kann man dort zum Beispiel als Urlaubs- oder Krankheitsvertretung einspringen und somit den Fuß in die Tür möglicher Auftraggeber bekommen. Erhält man regelmäßig Anfragen und hat bereits einen festen Kundenstamm, so ist es sinnvoll, sich auf eine spezielle Zielgruppe sowie ein Angebot zu beschränken. Denn nur so kann man gezielt als Experte auftreten. Folgende Zielgruppen kommen zum Beispiel infrage:

  • Senioren
  • Kinder
  • Profisportler
  • Freizeit- und Hobbysportler

Um diese zu akquirieren ist ebenfalls ein Internetauftritt unverzichtbar. Denn nur wer heute in sozialen Netzwerken vertreten ist und einen eigene Website hat, der kann potentielle Kunden erreichen. Empfehlenswert sind zudem Trainingsvideos auf YouTube. Mit diesen können sich Personal Trainer in der Fitnesswelt etablieren und einen lukrativen Nebenverdienst erzielen.

Nicht nur das Kerngeschäft ist wichtig

Selbstverständlich gehört das Kerngeschäft zu den eigentlichen Aufgaben eines Personal Trainers. Jedoch sollte dieser daneben auch Bürotätigkeiten nicht vernachlässigen. Denn stimmen Buchhaltung und Co. nicht, kann das weitreichende Konsequenzen haben. Grundsätzlich ist jeder Selbstständige dazu verpflichtet, Bücher zu führen und sämtliche Einnahmen sowie Ausgaben aufzulisten. Zudem muss ein Personal Trainer Rechnungen an seine Kunden stellen. Um diese täglich anfallenden Bürotätigkeiten zu erleichtern und den Überblick zu behalten, empfehlen sich spezielle Programme. Verlässliche Software erleichtert diese Aufgaben enorm. Bevor man sich jedoch für eine passende Lösung entscheidet, sollte man sich gründlich mit dieser Thematik auseinandersetzen. Hilfreiche Informationen zu Rechnungsprogrammen gibt es unter anderem in diesem Software-Ratgeber. Hat man eine fundierte Entscheidung getroffen, so hilft diese, den Überblick zu behalten und Bürotätigkeiten schnell und unkompliziert zu erledigen. Dadurch bleibt mehr Zeit für das eigentliche Kerngeschäft.

Foto: Pixabay

08. August 2018

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