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Piranhas klebt das Pech an den Händen

Bereits im dritten Spiel in Folge lassen die Handballfrauen des SC Markranstädt Punkte aufgrund von eigenen Fehlern liegen. Der 25:26 (11:16)-Endstand gegen den SV Germania Fritzlar 1976 folgt der bisherigen Statistik, dass jeweils bei einem Aufeinandertreffen die Heimmannschaft gewinnt.

Zu Beginn ist der SCM gut in die Partie gestartet (2:0), hat aber in der Abwehr nicht den Zugriff bekommen, sodass schnell die Führung an die Gastgeber ging. Fritzlar zog zwischenzeitlich bis auf sechs Tore weg (13:7). Wieder wurden der Kampfgeist und die Leidenschaft der Mannschaft nicht belohnt. SCM-Trainer Torsten Löther meint, „der 5-Tore-Rückstand zur Halbzeit war am Ende zu hoch, um die Aufholjagd erfolgreich zu bestreiten.“ Lisa Havel ist auch enttäuscht. „Es ist ärgerlich, dass es wieder nur ein Tor war, aber meiner Meinung nach leider der verdiente Sieger. Wir konnten viele freie Würfe nicht nutzen und haben den Kreis nicht in den Griff bekommen. Da war Fritzlar abgeklärter und hat sich nicht aus der Ruhe bringen lassen.“

Nun folgen mit Kriftel und Chemnitz zwei Tabellennachbarn. Löther: „Der Fokus geht ganz klar auf die nächsten beiden Heimspiele, wo wir erfolgreich sein wollen, damit wie dort rasch dem Abstand zum Tabellenkeller vergrößern.“

06. November 2017

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