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Neuer Weltrekordversuch beim Oberelbemarathon 2015

Thomas Dold beim Oberelbemarathon

2011 lief Thomas Dold beim Oberelbemarathon in Dresden die 10km rückwärts so schnell wie kein Mensch je zuvor. Die Zeit blieb damals bei 40:58min stehen. Aktuell steht der Weltrekord von Achim Aretz bei 40:01min und den will sich Dold am 26. April zurückholen. „Nach den zwei Weltmeistertiteln im letzten August und den beiden Weltrekorden über 1000m (3:18,43min) und 3000m (11:11,76min) hatte ich überlegt, ob ich in 2015 wieder rückwärts vorankommen will“, beschreibt Dold seine Gedankengänge. Dann gab es schon in 2014 erste Telefonate. Nun konnten Uwe Sonntag, Organisator vom Oberelbe Marathon, und der sechsfache Weltrekordhalter die Zusammenarbeit für den Weltrekordversuch vermelden. „Wir werden wieder alles versuchen, dass Thomas die besten Bedingungen bekommt und in Dresden seinen zweiten 10km Weltrekord laufen wird“, erklärt der Organisationsschef des OEM motiviert. Deshalb nutzten sie am vergangenen Samstag den Besuch von Dold in der Elbestadt direkt für einen Streckentest (siehe Foto oben). Start war am blauen Wunder und dann rannte er weiter entlang der Elbe. Ziel war das Heinz-Steyer-Stadion in Dresden.

Thomas Dold

„Es war ein toller Lauf und es hat schon ganz viel funktioniert. Besonders toll fand ich, dass meine Beine so gut liefen“, freute sich Thomas Dold mit zitternden Oberschenkeln im Ziel. Das erreichte er nach nur 42:05 Minuten. Für einen Trainingslauf bereits eine sensationelle Zeit. Für den Weltrekord in fünf Wochen müsste er allerdings noch gut zwei Minuten schneller laufen. Dazu wird er sicher in den nächsten Wochen noch viele Kilometer rückwärts runter spulen. Vor allem im Kinzigtal sollten sich dann die Läufer nicht wundern, wenn sie überholt werden und direkt in die Augen des Retroläufers blicken.

Wer sich den damaligen Weltrekord von 2011 ansehen möchte, dem empfehlen wir nachfolgendes Video. Damals war natürlich auch das Sportmagazin PULSTREIBER dabei. Mirko Nemitz filmte und Stefan Mothes unterstütze zusammen mit dem bekannten Treppenläufer Ulf Kühne auf dem Rad als "Navigator". Der PULSTREIBER-Herausgeber freute sich am Ende genauso wie der Organisator des Oberelbemarathon, Uwe Sonntag, über der erfolgreichen Weltrekord-Run des sympathischen Wunderläufers aus Karlsruhe. Selbiger hatte übrigens trotz aller Anstrengung und Freude zwei Minuten nach dem Lauf bereits wieder seinen Ruhepuls. Aufgrund eines längerwierigen Sportunfalls ist es Stefan Mothes in diesem Jahr leider nicht möglich, bei diesem einmaligen Weltrekordlaufs dabei zu sein und zu unterstützen. Das Sportmagazin PULSTREIBER muss Thomas Dold daher leider aus der "Ferne" die Daumen drücken. Dies ist natürlich schade, ändert aber nichts an der dem Erreichen der Weltrekordzeit, die wir Thomas Dold auf alle Fälle zutrauen. Als Profi überlässt er nichts dem Zufall und wird in Dresden Ende April in Bestform auflaufen.

Fotos: RUN2SKY.com, PR Oberelbemarathon
Videoproduktion: Mirko Nemitz / PULSTREIBER TV

24. März 2015

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