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Neuer Trainer beim SC Markranstädt

Nachdem Handball-Drittligist SC Markranstädt bereits vor ein paar Wochen das Ende der Trainer-Ära von Robert Flämmich bekannt gegeben hatte, steht mit Torsten Löther der neue Coach des Frauen-Teams fest. Der 48-jährige Löther ist Inhaber einer DHB-B-Lizenz und  hat wie zuvor Flämmich einen Vertrag ohne Laufzeitbindung unterschrieben, den beide Seiten zum Saisonende kündigen können. Neuer Co-Trainer von Löther wird Ex-Nationaltrainer Klaus Franke. Beide kennen und schätzen sich, sodass man auf Markranstädter Seite sehr zufrieden mit dem Vertragsabschluss des Tandems Löther/Franke ist. „Torsten war unser klarer Favorit für den Posten als Cheftrainer. Wir haben auch auf Risiko gespielt und uns von Anfang an auf diese Personalie festgelegt", so SCM-Präsident Daniel Riegert. Dies ist ein weiterer Baustein im Konzept "Wir sind SCM", das vor allem auf mehr Regionalbezug und Fokussierung auf den Nachwuchs basiert. Löther wohnt in Leipzig und ist Vater dreier Kinder.

Zuvor war der am Klinikum St. Georg arbeitende Psychologe als Spieler für den SC Leipzig in der DDR-Oberliga mit einigen Berufungen in die Nachwuchs- und Juniorenauswahl der DDR und danach bis zur Regionalliga mit der SG Leipziger Verkehrsbetriebe (SG LVB) aktiv. Seine Trainerkarriere startete Löther als Co-Trainer und wurde 2013 Cheftrainer bei der SG LVB. 2015 gab er das Drittliga-Männer-Team an Nils Kühr ab, der vor Kurzem durch Enrico Hennoch ersetzt wurde. Mit den Damen der TSG Taucha stieg Löther in diesem Jahr in die Bezirksliga auf.

Löthers Philosophie ist „einen modernen und schnellen Handball zu spielen, verbunden mit einer kompromisslosen, aber auch beweglichen Abwehrarbeit. Das Engagement in Markranstädt sehe ich als eine schöne und reizvolle Aufgabe, bei dem ich mich sehr geehrt fühle, die Traditionen des Markranstädter Handballs weiterführen zu dürfen", so seine Aufgabenumschreibung im Gespräch mit Vorstandsmitglied Daniel Wolf-Dziura.

Mit den Abgängen so langjähriger und verdienstvoller Spielerinnen wie Vivien Walzel oder Jurate Kiskyte wird sich das Gesicht des SCM deutlich verjüngen. Beim SCM traut man Löther, der bereits in die Neugestaltung des Kaders mit eingebunden war, den Neubeginn nach dem Umbau zu. „Ich sehe das Potential der Mannschaft nicht nur basierend auf der aktuellen Saisonplatzierung, sondern dieser Neuaufbau ist auch eine Chance für junge und talentierte Spielerinnen aus der Region, sich in der 3. Liga zu beweisen. Das ist eine schöne Aufgabe. Aus meiner Sicht ist eine Lisa Loehnig bereits in diesen jungen Jahren eine absolute Führungsspielerin, ich bin froh sie in meiner Mannschaft zu haben. Sie kann ein Vorbild auch für die neuen und jungen Spielerinnen sein. Um erfolgreich zu sein, ist eben auch ein enges Zusammenwirken von Mannschaft, Trainerstab, Physiotherapieteam und Ärzten sowie dem kompletten Umfeld grundlegend. Damit sollte  es uns auch gelingen, einen attraktiven Handball in Markranstädt in der 3. Liga zu spielen", so Löther.

25. April 2017

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