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Massimo Botti wird neuer Bundestrainer der deutschen Volleyball-Nationalmannschaft

Vollballspieler auf dem Feld, in der Mitte der Trainer

Massimo Botti wird neuer Bundestrainer der deutschen Volleyball-Nationalmannschaft der Männer. Der 52-jährige Italiener, aktuell Cheftrainer des polnischen Erstligisten Asseco Resovia Rzeszów, unterschreibt beim Deutschen Volleyball-Verband einen Vertrag bis 2028. Botti folgt auf Michal Winiarski, der im November nach vier Jahren als Bundestrainer aus persönlichen Gründen zurückgetreten war.

„Ich bin sehr stolz und freue mich darauf, mit der deutschen Nationalmannschaft zu arbeiten“, sagt Massimo Botti, der seiner neuen Aufgabe „mit großer Neugier und viel Vorfreude“ entgegensieht. „Ich möchte meine Leidenschaft und meine Energie an die Spieler weitergeben.“ Der neue Mann an der Seitenlinie bringt große Erfahrung als Spieler und Trainer aus den höchsten europäischen Ligen mit.

Als Mittelblocker gewann Massimo Botti in den 1990er-Jahren mit Maxicono Parma zweimal die italienische Meisterschaft sowie den CEV Challenge Cup, holte den italienischen Pokal und triumphierte 2010 mit Umbria Volley erneut im Challenge Cup. Seine Trainerkarriere begann er 2016 bei Canottieri Ongina. 2018 übernahm er den neugegründeten Klub Gas Sales Piacenza und führte das Team direkt zur Meisterschaft und zum Aufstieg in die Serie A. Nach drei Jahren als Co-Trainer gewann er 2023 als Cheftrainer von Piacenza den italienischen Pokal und belegte Rang drei in der Meisterschaft. Anschließend wechselte Massimo Botti nach Polen zu Bogdanka LUK Lublin, mit dem er im vergangenen Jahr sowohl die Meisterschaft als auch den Challenge Cup gewann. Seit dieser Saison steht er bei Asseco Resovia Rzeszów an der Seitenlinie.

„Massimo ist zwar noch ein vergleichsweise junger Trainer, hat aber bereits in unterschiedlichen Teams und Ländern bewiesen, dass er Mannschaften erfolgreich führen kann“, sagt DVV-Chef-Bundestrainer Christian Dünnes. „Er hat zwar noch keine Nationalmannschaft trainiert, doch genau das macht seine Motivation, mit Deutschland erfolgreich zu sein, umso größer.“ Christian Dünnes ergänzt: „Mit 1,96 Metern war er ein eher kleiner Mittelblocker und hat dennoch 15 Jahre in der italienischen Serie A1 gespielt. Das verdankte er unter anderem seinem großen Talent und seinem Willen, sich intensiv mit Gegnern und deren Taktik auseinanderzusetzen – eine hervorragende Grundlage für seine Trainerlaufbahn.“

Mit den DVV-Männern verfolgt Massimo Botti ein klares Ziel: die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles. „Das ist mein Traum“, sagt der Italiener. „Die deutsche Mannschaft hat sehr viel Potenzial, gleichzeitig ist es eine große Herausforderung. Wir haben nun drei Jahre Zeit, uns kontinuierlich zu verbessern und das Beste aus den Spielern herauszuholen.“ Zunächst liegt der Fokus jedoch auf der kommenden Saison mit der Volleyball Nations League und der Europameisterschaft. „Wir müssen zuerst eine klare Identität entwickeln – mit Spielern, die an dieses Projekt glauben und voll dahinterstehen“, so Massimo Botti.

Foto: Deutscher Volleyball-Verband e.V.

07. Januar 2026

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