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Leutzscher Füchse verlieren spannendes Ost-Derby

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Anlässlich des 60-jährigen Vereinsjubiläums beschenkte Peter Kraetsch, der 1. Vorsitzende des TSV Graupa seinen Verein nicht nur mit einem Spiel der Damen-Tischtennis-Bundesliga. Das Duell des Leipziger TTV Leutzscher Füchse und dem TTC Berlin Eastside bedeutete Ostderby in der sächsischen Provinz.

„Nur Wenige haben im Damen-Tischtennis-Bereich bisher eine solche Veranstaltung übernommen und so gut durchgeführt“, sagte Füchse-Trainer Kai Wienholz im Nachhinein. Sein Lob für eine rundum gelungene und fast schon magische Veranstaltung. Das 2:6 der abstiegsbedrohten Messestädterinnen vor 150 Zuschauern gegen den amtierenden Deutschen Meister, Pokal- und Champions-League-Sieger sowie erneut punktverlustfreien Tabellenführer aus Berlin stand heute nicht im Mittelpunkt. Die Mitglieder des TSV Graupa sowie einer ihrer Gründerväter, Siegfried Knobloch, feierten. Denn passenden Rahmen lieferten die Spielerinnen aus Leipzig und Berlin. Beide Teams sahen das Spiel als gute Möglichkeit, Werbung für ihren Sport zu betreiben. Jeder Autogrammwunsch wurde vor, während und nach dem Punktspiel erfüllt. Gemeinsam standen die Mannschaften vor dem Spiel mit den Kindern für die Fotografen lange nahe beieinander.

„Es war schon toll, die Stars einmal hautnah zu erleben“, sagte ein sichtlich zufriedener Kraetsch nach dem Spiel. Dabei stand das Ostderby sportlich unter keinem guten Stern. Den Leipzigerinnen fehlten Anna-Marie Helbig und Linda Renner, die Berlinerinnen mussten auf Georgina Pota verzichten. Shan Xiaona (Berlin) trat trotz eines Muskelfaserrisses im Doppel noch an und siegte an der Seite von Irina Palina gegen das Leipziger Geschwister-Duo Huong und Huong Tho Do Thi. Anschließend schenkte die Deutsche Meisterin von 2013 beide Einzel kampflos den Leutzscher Füchsen ab. Ein kleine Randnotiz, denn die Zuschauer wurden mit sehenswerten Ballwechseln verwöhnt. Hierfür waren in erster Linie Kathrin Mühlbach und Marina Shavyrina (beide Leipzig) mit ihren Einzeln gegen Petrissa Solja verantwortlich. Für beide war „heute gegen Solja mehr drin. Kathrin (Mühlbach) macht alles richtig, setzt dann aber den entscheidenden Ball nicht auf den Tisch“, so Wienholz. Der Trainer zeigte sich auch mit der Leistung von Huong Do Thi, die gegen Abwehrspielerin Palina einen Satz gewann, zufrieden. Auch Peter Kraetsch und seinen Mitgliedern bereitete das Bundesliga-Spiel Freude. Schon jetzt „denken wir über eine ähnliche Veranstaltung in der nächsten Saison nach. Dann aber vielleicht gegen einen gleichwertigen Gegner, damit noch mehr Spannung geboten ist.“

Die Leutzscher Füchse bleiben mit 4:20 Punkten auf einem Abstiegsplatz. Das nächste Spiel steigt am 15. März in Böblingen. Danach geht es in der Leipziger Sporthalle Leplaystraße am 28. März weiter. Gegen den TSV Schwabhausen muss ein Sieg her, wenn die Füchsinnen nicht Absteigen wollen.

02. März 2015

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