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Leistungssteigernde Technologien der besten Fußballclubs

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Mit dem Aufkommen der Wearables hat sich vieles geändert. In den letzten Jahren haben sich sehr viele einen Fitnesstracker zugelegt, um entweder ihre sportlichen Leistungen zu überwachen, oder Motivation für Sport zu finden. Viele tragen die Armbänder auch als Smartwatch, ohne sich viel mit den erfassten Daten zu beschäftigen.

Die Möglichkeit, sportliche Leistung zu erfassen, zu kontrollieren und auszuwerten ist für Ottonormalverbraucher natürlich sehr interessant, am meisten Nutzen von den neuen Technologien haben allerdings Profisportler. Diese können zur Analyse ihrer Fitness und auch ihres Trainingsfortschritts die erfassten Daten betrachten und auswerten. Die Nutzung der Tracker ist aber nicht nur für Individualsportarten interessant. Immer mehr Vereinsmannschaften nutzen diese Technologien, um die Leistung der Einzelspieler und des ganzen Teams zu verbessern. Bei den großen Profifußballmannschaften in Europa sind die Tracker gang und gäbe.

Das Wired Magazin aus Großbritannien durfte vor kurzem das Training von Real Madrid besuchen und sich darüber informieren, wie der Seriensieger der UEFA Champions League die neuen Technologien einsetzt. Die Spieler der Königlichen tragen während des Trainings einen Sender, der nicht in einem Armband sitzt, sondern in einer Art Weste eingearbeitet ist. Dieser sitzt auf dem Rücken des Spielers und erfasst verschiedene Parameter wie Geschwindigkeit, Intensität und Herzfrequenz. Besonders für die Trainingssteuerung sind diese Daten sehr wichtig. So kann nach der Auswertung der Fitnesszustand des einzelnen Spielers eingeschätzt, und das individuelle Training besser gesteuert werden.

Für Mannschaften wie Real Madrid sind diese Daten besonders in Verbindung der GPS-Daten sehr wertvoll. So kann die Position jedes einzelnen Spielers im Nachhinein nachvollzogen und die Mannschaftstaktik besser analysiert und gesteuert werden. So werden die Tracker immer häufiger von Profivereinen genutzt, um die Mannschaftstaktik zu überprüfen und zu verbessern. Real Madrid war eines der ersten Teams, welches diese Technologien nutzte. Inzwischen nutzen die meisten Profiteams in der Primera Division und auch in den restlichen europäischen Profiligen die Tracker in unterschiedlichen Formen. Die Datenanalytiker von Real sind aktuell bestimmt sehr beschäftigt, da die Königlichen für den Rest der Saison ihre beste Leistung bringen müssen, um noch Chancen auf den Meistertitel zu haben.

Natürlich gibt es bei technischen Neuerungen immer auch Skeptiker. So hat Mehmed Scholl, als ehemaliger Nationalspieler, TV Experte und Jugendtrainer das Wort Laptoptrainer geprägt. Er meint, dass das reine Erlernen von Mannschaftstaktiken nicht zum Erfolg führen kann. Trainer müssen nicht nur Daten auswerten, sondern mit ihren Spielern reden, lernen, wie sie ticken und sie dazu motivieren, ihre Topleistung zu bringen. Der zu starke Fokus auf die optimale Taktik, die mithilfe der GPS Daten ermittelt wird, ist nicht unbedingt der Ideale weg für jeden Fußballclub. Es gilt immer das Gesamtbild zu betrachten und die Technologien nur als Unterstützung zu nutzen.

Foto: Pixabay

14. Februar 2019

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