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Landessportbund Sachsen verzeichnet kräftigen Mitgliederschub

Der Landessportbund Sachsen, die Dachorganisation des sächsischen Sports und größte Bürgerorganisation im Freistaat, konnte im vergangenen Kalenderjahr seinen seit 2003 bestehenden Wachstumstrend fortsetzen. Und zwar sehr deutlich: Ein kräftiges Plus von 17.811 ergibt den neuen Spitzenwert von 641.293 Mitgliedern. Dagegen ging die Zahl der im LSB organisierten Sportvereine zum zweiten Mal in Folge leicht zurück: um 25 auf nunmehr 4.486. Die Zahl der Großsportvereine mit über 1.000 Mitgliedern stieg indes von 46 auf 53.

„Dieser überraschend starke Zuwachs ist ein besonders schöner Erfolg“, freute sich LSB-Präsident Ulrich Franzen, „nicht nur, weil wir damit unser bis zum Landessporttag 2017 gestecktes Wachstumsziel bereits jetzt deutlich übertroffen haben. Die Zahlen machen insbesondere deutlich, dass Sportvereine gerade auch unter schwierigeren gesellschaftlichen Bedingungen eine ganz wichtige Funktion haben. Neben ihren genauso wichtigen Vorteilen für Gesundheit und Bildung bieten sie vor allem Orientierung und fördern den Zusammenhalt, regen zu Leistungsbereitschaft an und zum Engagement für andere. So ist dieser Mitgliedergewinn vor allem auch ein Erfolg all derer, die sich mit uns gemeinsam dafür eingesetzt haben – viele davon in freiwilliger, ehrenamtlicher Arbeit. Herzlichen Dank dafür!“

Seit seiner Gründung 1990 hat der Landessportbund Sachsen nunmehr über 300.000 neue Mitglieder gewonnen, im Wachstumszeitraum seit 2003 ist die Zahl derer, die gemeinsam in einem Verein Sport treiben, um mehr als 137.000 gewachsen. Die größten Zuwächse im vergangenen Jahr gab es regional betrachtet in Dresden (+ 6.245), im Erzgebirgskreis (+ 3.435) sowie in Leipzig (+ 2.174) und Chemnitz (+1.557). Bis auf den Landkreis Leipzig (-177) kamen überall in Sachsen neue Mitglieder hinzu. Die meisten Sportlerinnen und Sportler sind nach wie vor im Fußball (133.420), in Allgemeinen Sportgruppen (76.631), im Rehabilitationssport (34.636), im Volleyball (29.047), in Gymnastikgruppen (24.913) sowie im Handball (20.735) aktiv.

Der Zugewinn an neuen Mitgliedern erstreckte sich auch über alle Altersgruppen: Sowohl bei Kindern, Jugendlichen als auch bei den Erwachsenen steht in diesem Jahr in der Summe ein Plus, auch wenn einzelne Jahrgangsbereiche negative Entwicklungen aufwiesen. Vier Mitglieder sächsischer Sportvereine sind mindestens 100 Jahre alt. Das älteste Vereinsmitglied in Sachsen wurde 1911 geboren und ist Mitglied in der Sektion Dresden des Deutschen Alpenvereins. 356 Vereinsmitglieder in 121 Vereinen wurden erst im vergangenen Jahr geboren. 124 dieser jüngsten Mitglieder sind Mitglied bei der SG Dynamo Dresden, weitere 30 gehören Dank der Initiative ihrer Eltern dem FC Erzgebirge Aue an.

03. März 2016

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