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HC Elbflorenz startet in die neue Saison - Wölfe Würzburg zu Gast in Dresden

HC Elbflorenz Dresden-Spieler Henning Quade beim Sprungwurf

Das erste Zweitligaspiel der Saison 2022/2023 ist für die Dresdner auch gleichzeitig das erste Heimspiel in dieser Zweitligaspielzeit. In der letzten Saison präsentierte sich der HC Elbflorenz heimstark. Diese Heimstärke wollen die Sachsen auch in dieser Spielzeit an den Tag legen. Den ersten Prüfstein TSV Bayer Dormagen konnte man dabei am letzten Sonntag im DHB-Pokal klar besiegen. Zweiter Prüfstein sind nun die Wölfe Würzburg (vorher bekannt als die DJK Rimpar).

Der Verein aus Bayern belegte in der vergangenen Spielzeit Platz 14 und war dabei lange im Kampf um den Klassenerhalt vertreten. Die erste Runde im DHB-Pokal verlor man gegen den Drittligisten TuS Fürstenfeldbruck knapp mit 24:25 und starte so mit einer Enttäuschung in den Wettkampfbetrieb 2022/2023.

Der Schritt vom mit Stolz propagierten „Dorfverein DJK Rimpar“ hin zur Großstadt Würzburg auch im Namen, wurde in der Pressemitteilung des Vereins vom 5. August u. a. wie folgte begründet: „Die Wölfe haben die letzten Jahre als ‚Dorfverein’ viel erreicht und wollen ihr Potential nun erweitern und gehen aktiv den nächsten Schritt in die Region. Mit diesem Schritt reagieren sie auf die Erweiterung der Fangemeinde aus Würzburg und Umgebung. Das Motto lautet: ‚Die Wölfe wollen Mainfrankens Aushängeschild sein‘.“ Es wird interessant sein, wie sich das Projekt in den nächsten Jahren entwickelt. Im Übrigen ist schon seit geraumer Zeit die in Würzburg befindliche tectake-Arena (vorher s.Oliver-Arena) die Heimspielstätte der Unterfranken.

Sportlich geht es für die Wölfe in dieser Saison wohl darum, so schnell als möglich nichts mehr mit dem Abstieg zu tun zu haben. Im Blick auf die Leistungsentwicklung der letzten Jahre muss Würzburg aufpassen, quasi nicht der „TV Emsdetten der letzten Jahre zu werden“. Wie beim TV geht es bei den Unterfranken von den Platzierungen immer ein wenig nach unten, nachdem man lange ein stabiler Kandidat für die Top-10 war und sogar einmal fast in die 1. Liga aufgestiegen wäre. Gleiches wie für die Entwicklung bei den Platzierungen gilt für die sportliche Substanz der Würzburger, in einer gleichzeitig stärker werdenden 2. Liga. So ist es für diese Saison kaum hilfreich, dass die Wölfe mit Torhüter Marino Mallwitz, Spielmacher Yonatan Dayan und Abwehrspezialist Philipp Meyer weitere wichtige Leistungsträger der Vorsaison verloren haben. Insgesamt sieben Spieler haben den Verein verlassen oder aufgehört, fünf Neulinge sind dazugekommen. Marino Mallwitz wechselte bekanntermaßen in die BallsportARENA und so ist es für ihn am Sonntag sicher eine besondere Partie. Für ihn kam der Erst- und Zweitliga erfahrene Jonas Maier neu zwischen die Pfosten der Wölfe. Die Dresdner sollten noch aus der letzten Saison gewarnt sein, als sie zum Auftakt in die 2. Liga als vermeintlich leichter Favorit gegen den späteren Absteiger TV Emsdetten ins Rennen gingen und am Ende den kürzeren zogen. Die Würzburger sind zumeist ein unangenehmer Gegner und verfügen bspw. mit Spielern wie Steffen Kaufmann (Rückraumrechts), Oliver Seidler (Kreis), Patrick Schmidt (Rückraummitte) und Dominik Schmömigk (Linksaußen) über gefährliche Akteure. Die Mainfranken standen in den letzten Jahren zudem immer für eine starke Defensive und für viel Geduld in der Offensive. Oft war es durchaus zäh, gegen die Mannen um Kapitän Patrick Schmidt zu spielen, was man gerne als Kompliment verstehen kann. Unter dem seit  2021 im Amt befindlichen Trainer Julian Thomann sind nun mehr Tempospielelemente dazugekommen. Die Dresdner sollten also vollkonzentriert bei der Sache sein.

Zum ersten Spiel der Saison in der BallsportARENA Dresden gibt es dann auch den neuen Einlauftrailer zu sehen. Aus diesem Grund und aufgrund der guten Vorbereitung der Dresdner können sich die Fans auf ein hoffentlich attraktives, erstes Heimspiel freuen.

Foto: HC Elbflorenz Spielbetriebs GmbH

02. September 2022

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