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eSports und Blockchain: Hat das eine Zukunft?

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Bei der Blockchain handelt es sich wohl zweifellos um eine der aufregendsten wie auch zukunftsverändernden Technologien der letzten Jahrzehnte. Es gibt sogar Forscher, die die Meinung vertreten, die Blockchain-Technologie könnte tatsächlich für derartige Revolutionen sorgen, dass man wirklich behaupten könnte, es sei die aufregendste Technologie aller Zeiten.

Heute findet sich die Blockchain-Technologie bereits im Einzelhandel, in der Versicherungs- wie Finanzbranche, im Bereich der Immobilien wie auch in der Produktion. Doch noch steht die Technologie am Anfang; es wird sehr wohl noch etwas Zeit brauchen, bis man von einer vollständigen Integration der Blockchain in den diversen Branchen sprechen kann.

Besonders interessant ist die Verbindung zwischen der Blockchain und der Welt des eSports. Schlussendlich sind Kryptowährungen wie eSports die wohl gegenwärtig am schnellsten wachsenden Branchen. Vor wenigen Jahren waren digitale Währungen wie auch eSports Begriffe, mit denen der Großteil der Bevölkerung gar nichts anfangen konnte - heute gibt es hier in beiden Bereichen einen derart jungen wie auch technisch versierten Kundenstamm, der das Wachstum ordentlich vorantreibt.

Wenn sich Gamer für Kryptowährungen interessieren

Es mag schon ausgesprochen bemerkenswert sein, dass es doch einige „Stars“ aus der Krypto-Welt gibt, die direkt aus der Videospiel-Welt gekommen sind. So etwa Brock Pierce. Der begeisterte Gamer, der als Kind unter anderem in den Filmen „The Mighty Ducks“ sowie „Mighty Ducks 2“, „Little Big Boss“, „Ein Satansbraten ist verliebt“ und „Mr. Präsident Junior“ zu sehen war, gehörte im Jahr 2010 zu den ersten Bitcoin-Fans. Das ist wohl der Grund, warum Pierce auch Gründer wie Berater zahlreicher Kryptofirmen, darunter fallen etwa Tether, GoCoin oder beispielsweise Noble Markets, ist.

Vitaly Buterin, der Mann hinter Ethereum, ist ebenfalls ein Gamer, der zudem auch immer wieder an diversen Turnieren teilgenommen hat. Buterin ist zudem ein riesiger Fan des Spiels „World of Warcraft“. „Ich habe zwischen den Jahren 2007 und 2010 richtig viel ‚World of Warcraft‘ gespielt. Als mir einmal Blizzard die Schadenskomponente aus den Zaubersprüchen meines gespielten Charakters entfernt hat, habe ich geweint. Ich habe die ganze Nacht nicht geschlafen. Da ist mir klar geworden, dass zentralisierte Plattform ausgesprochen viel Schaden anrichten können.“

Krypto-Plattformen für eSports

Enjin

Mit dem sogenannten Enjin Coin Token ist es möglich, dass Gamer wie Spieleentwickler digitale Währungen erstellen sowie verwalten können. Zudem hat sich die eSport-Plattform auch als „Sandbox“ mit intelligenten Verträgen, die den Nutzern Instrumente zum Erstellen wie Arbeiten mit Videospielen zur Verfügung stellen, positioniert.

Unikoin

Bei dem Unikoin-Projekt handelt es sich um eine dezentrale Sportplattform. Hier werden Wetten auf eSport-Wettbewerbe akzeptiert; zudem werden auch Spiele in der Blockchain entwickelt. Des Weiteren haben die Vertreter der Plattform offizielle wie auch lizenzierte Buchmacher ins Leben gerufen. Vor rund einem halben Jahr hat Unikoin zudem rund 20 Verträge mit Wetthändlern abgeschlossen.

WAX

Worldwide Asset eXchange (kurz: WAX) wird ausschließlich zum Austausch virtueller Güter genutzt. Folgt man den Informationen auf der Homepage, so wurde ein vollständiger Satz von Tools auf Basis der Blockchain-Technologie erstellt.

BitQuest

Bei BitQuest handelt es sich um den ersten Minecraft-Server mit Bitcoin Economy. Folgt man den Informationen auf der Webseite, so wurde BitQuest als Experiment gestartet. Das Ziel? Man wollte in Erfahrung bringen, was ein Spiel mit einer auf einer real existierenden Währung für die Wirtschaft bewirken kann. Zum aktuellen Zeitpunkt werden die Währungen Bitcoin wie Doge akzeptiert.

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Krypto-Fans brauchen ausgesprochen starke Nerven

Wer sich für den Kryptomarkt interessiert und bereits über Bitcoin Era investiert hat, der wird wissen, dass es immer wieder Schwankungen gibt, die die Kurse der digitalen Währungen nach oben jagen oder nach unten treiben. Lag der Bitcoin noch zu Beginn des Jahres bei 3.000 US Dollar, so kratzte die Kryptowährung Ende Juni an der 14.000 US Dollar-Grenze. Doch vom Allzeithoch, das im Dezember 2017 aufgestellt wurde, ist man noch weit entfernt - vor allem auch deshalb, weil der Preis von knapp 14.000 US Dollar nicht gehalten werden konnte. Zum aktuellen Zeitpunkt (Stand: Mitte Oktober 2019) befindet sich der Bitcoin bei 8.000 US Dollar. Das Allzeithoch liegt bei knapp 20.000 US Dollar.

Fotos: Pixabay

20. Oktober 2019

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