Aktuelles

Dresden Titans: Nachruf auf Noah Berge

Basketballer Noah Berge stehend mit Ball in der Hand

Eine traurige Nachricht erreichte die Dresden Titans vergangenes Wochenende: Der ehemalige ProB- und Regionalligaspieler Noah Berge verstarb am Samstagabend in seiner Heimat Leipzig mit 23 Jahren. Noah erlitt 2018 einen Schicksalsschlag, als er zu seinem Studienbeginn in Jena von einer Straßenbahn erfasst wurde und fortan schulterabwärts gelähmt war. Nach mehreren Not-OPs und zahlreichen späteren Eingriffen kämpfte sich der ehemalige Leistungssportler langsam zurück ins Leben, übertraf durch das Wiedererlernen des eigenständigen Atmens sogar die ärztlichen Erwartungen. Nun hatte sich Noah entschieden, freiwillig aus dem Leben zu scheiden.

Noah Berge (Instagram) - „Danke, Für jede einzelne Sekunde, Minute, Stunde, jeden Tag, jede Woche, jeden Monat, jedes Jahr, jedes Jahrzehnt oder auch das ganze Leben ♥“

Titans-Geschäftsführer Rico Gottwald kannte Noah bereits aus gemeinsamen Chemnitzer Zeiten, als dieser die dortige Sportschule besuchte und im Nachwuchsleistungssportprogramm der NINERS aktiv war. „Als wir Noah 2017 nach Dresden geholt hatten, war er schnell fester Bestandteil unserer Bundesliga- und Regionalligamannschaft. Von Beginn an hatte er sich mit seiner Art und Mentalität bei uns eingefügt. Noah war stets eine Bereicherung für seine Mannschaft, seine Mitspieler und für die Titans. Wir sind in Gedanken bei Noahs Familie und Freunden und wünschen viel Kraft und Stärke in diesen schweren Stunden.“

Zum Heimspiel am 20. Februar 2022 gegen die Arvato College Wizards werden sich die Dresden Titans offiziell von Noah verabschieden und seiner im öffentlichen Rahmen gedenken.

Foto: PR

10. Februar 2022

Weitere Beiträge zu diesen Themen

Zurück

Weitere Artikel zu Aktuelles

Landessportbünde fordern Deckelung der Energiekosten für Sportvereine

mehr lesen >>

Sächsischer Sportler und Nachwuchssportler des Jahres 2021 geehrt

mehr lesen >>

Ausstellung des Sportmuseums Leipzig eröffnet

mehr lesen >>

Geldanlagen mit Nervenkitzel

mehr lesen >>

SC Markranstädt gewinnt gegen Thüringer HC II mit 30:26

mehr lesen >>