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Volleyballerinnen im Viertelfinale ausgeschieden

Sie wollten es wirklich, die Volleyballerinnen vom Dresdner SC, doch es hatte nicht sollen sein. Der Traum vom Pokalfinale ist am Mittwochabend zerplatzt. Im Viertelfinale riss die Siegesserie des Teams von Trainer Alexander Waibl. Im elften Saisonspiel musste die Mannschaft sich vor 856 Zuschauern bei den Roten Raben Vilsbiburg mit 2:3 geschlagen geben. Alexander Waibl nach dem Spiel: „Es ist der denkbar ungünstigste Zeitpunkt, weil man in diesem Wettbewerb nichts mehr korrigieren kann. Aber Vilsbiburg hat verdient gewonnen, denn wir haben nicht die Leistung gezeigt, die nötig gewesen wäre, um ins Halbfinale einzuziehen“.

Lisa Izquierdo (44% Angriffsquote) und Michelle Bartsch (43%) waren mit jeweils 22 Punkten die beiden Top-Scorerinnen der Partie. Kristina Mikhailenko (35%) folgte mit 14 Zählern, Cursty Jackson (50%) kam am Ende auf 14 Punkte. Cursty Jackson erhielt am Ende der Partie die silberne MVP-Medaille. Auf gegnerischer Seite entschied sich Alexander Waibl für Nikol Sajdova. Der Deutsche Meister dominierte gegen den Pokalsieger 2014 die ersten beiden Sätze. Aus einer guten und stabilen Annahme heraus punktete die Mannschaft um Kapitän Myrthe Schoot konstant und sicher. In beiden Spielabschnitten lag der DSC zu den zweiten technischen Auszeiten klar vorn (16:11, 16:12) und hielt die Konzentration bis Satzende hoch. Michelle Bartsch schmetterte den DSC zur 1:0-Führung, ein Punkt von Cursty Jackson brachte das 2:0. Michelle Bartsch gab nach einigen Verletzungsproblemen ihr Comeback in der Startformation. Ansonsten vertraute der Coach Molly Kreklow im Zuspiel, Lisa Izquierdo auf Außen, Kristina Mikhailenko auf Diagonal, Cursty Jackson und Jaroslava Pencova auf der Mittelblockposition. Myrthe Schoot trug das Libero-Trikot.

Mit einer 5:2-Führung begann auch der dritte Satz gut für den DSC. Doch wie schon in Salo verpasste es die Mannschaft, sich frühzeitig noch deutlicher vom Gegner abzusetzen. Zudem war die Eigenfehlerquote mit 10 vergebenen Punkten sehr hoch. In der Endphase des Durchganges wurde es spannend, doch beim 23:21 hatte das Waibl-Team immer noch alle Trümpfe in der Hand, um die Begegnung klar für sich zu entscheiden. Zwei Punkte des Gastgebers und ein Fehler durch Übertreten von Michelle Bartsch ließen jedoch die Raben auf 2:1 herankommen. Ab dem vierten Satz zeigte der DSC dann unerwartete Schwächen in der Annahme. Weder Molly Kreklow noch Laura Dijkema konnten so ein schnelles und solides Angriffsspiel aufziehen. Nur noch wenige Bälle fanden ihren Weg ins gegnerische Feld. Während Vilsbiburg nun die zweite Luft bekam, wirkte beim Deutschen Meister vieles schwer und hart erkämpft. Mit 25:17 ging der vierte Abschnitt deutlich an den Gegner. Im entscheidenden Tie-Break blieben beide Mannschaften bis zum 8:8 auf Augenhöhe. Mit zwei Eigenfehlern des DSC und zwei Blocks setzten sich die Raben jedoch auf 12:8 ab. Beim 14:11 hieß es für den Pokalverteidiger das erste Mal Matchball. Cursty Jackson und Lisa Izquierdo konnten noch zwei Mal abwehren, doch der dritte brachte Vilsbiburg die Halbfinale-Teilnahme.

04. Dezember 2014

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