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David Storl und Robert Farken starten bei Leichtathletik-Hallen-EM

Nach der DM ist vor der EM. Dies gilt in diesen Tagen vor allem für zwei Aushängeschilder des SC DHfK Leichtathletikzentrums: Kugelstoßer David Storl und 800-Meter-Läufer Robert Farken. Beide kommen in dieser Saison immer besser in Schwung. Vom 1. bis 3. März wartet nun die internationale Konkurrenz in Glasgow.

„Jetzt kann Glasgow kommen“ – so drückte David Storl seinen Gefühlszustand nach den Deutschen Hallenmeisterschaften Mitte Februar aus. Kein Wunder, denn der zweimalige Kugelstoßweltmeister ist aktuell in toller Form. Von Wettkampf zu Wettkampf steigerte sich der 28-Jährige in dieser Saison, feierte mit dem siebten Deutschen Hallentitel (21,32 Meter) in der Arena Leipzig seinen bisherigen Saisonhöhepunkt. Was ihn vor allem zufrieden stimmte, war die Stabilität seiner Versuche. Sechs Stöße – alle landeten jenseits der 20,80 Meter, vier Versuche sogar über der 21 -Meter-Marke.

Doch bevor es für Storl am 1. März in Glasgow ernst wird, bereitete sich der SC DHfK-Athlet auf Lanzarote unter besten Bedingungen auf die Hallen-EM vor. „Das Fundament steht, in den zwei Wochen wollten wir noch einmal eine Schippe drauflegen, um bei der EM etwas Gutes abzuliefern.“ Diesen Mittwoch ging es für Storl und Trainer Wilko Schaa nach Schottland. Der Kugelstoßer hat deutliche Vorstellungen von seinem Start: „Das Ziel lautet ganz klar, Saisonbestleistung zu stoßen und damit eine Medaille zu gewinnen. Am besten die goldene!“

Robert Farkens Minimalziel: das 800 Meter-Halbfinale

Auf die Hallen-EM fiebert auch Robert Farken hin. „So einen Wettkampf nimmt man nicht einfach im Vorbeigehen mit“, sagt der 21 -jährige Leipziger, der sich momentan in TopVerfassung präsentiert. „Ich habe gute Trainingswochen hinter mir und habe derzeit ein relativ hohes Selbstbewusstsein, traue mir viel zu.“

Nicht überraschend also, dass sich der 800-Meter-Spezialist vom SC DHfK Leipzig bei den Deutschen Hallenmeisterschaften im Finale direkt an die Spitze setzte und den Sieg nicht mehr hergab. Es war sein zweiter DHM-Streich nach 2017. Kurz darauf ging es für Farken zum stark besetzten Indoor Meeting nach Düsseldorf, wo er in seinem Lauf auf Platz drei lief. Bei der Hallen-EM hofft der Sportmanagement-Student auf den nächsten Sprung. „Ich möchte mindestens ins Halbfinale kommen und dort eine gute Leistung bringen“, so Farken. Sein Traum: „Natürlich das Finale.“ Und wer weiß: Nachdem er bereits in seinem ersten Saisonrennen die EM-Norm knackte, ist vielleicht auch in Glasgow eine Überraschung drin.

28. Februar 2019

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