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Das herrliche Spiel namens Snooker

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Snooker blickt auf eine lange und glorreiche Geschichte zurück. Das Spiel hat seinen Ursprung im Billard, einem Spiel, das bereits seit den 1340ern gespielt wird. Es war tatsächlich erst Sir Neville Chamberlain, der dem Spiel 1875 während seines Dienstes in der britischen Armee den Namen Snooker gab. Wie es das Schicksal wollte, reiste 1885, zehn Jahre später, der Billard Champion John Roberts Junior nach Indien, lernte Chamberlain bei einem Abendessen kennen und die beiden unterhielten sich über Snookerregeln. John nahm das Spiel dann mit zurück nach England, und bis Ende des 19. Jahrhunderts hatte sich das Spiel zu dem entwickelt, was es heute ist.

Das Zeitalter des Fernsehens

Durch das Fernsehen wurde Snooker erst richtig bekannt, und zwar durch die Übertragung des Pot Black Turniers, durch welches die breite Öffentlichkeit zum ersten Mal von dem Sport erfuhr. Das Farbfernsehen hob den Bekanntheitsgrad des Spiels auf eine neue Stufe und machte es fast über Nacht international zu einer beliebten Freizeitbeschäftigung! In den 1980ern erlangten das Spiel und die Spieler regelrechte Berühmtheit, was unglaublich erscheint, wenn man dieses sehr ruhige Spiel mit sehr wenig Interaktion zwischen den Spielern und mit dem Publikum einmal mit der Aufregung und körperlichen Bewegung vergleicht, die mit Fußball, Basketball, Cricket, Tennis und dergleichen einhergehen.

Die Besten der Besten des Snookers

Obwohl es in der Welt des Snookers relativ zurückhaltend und zivilisiert zugeht, hat das Spiel doch seine Charaktere, die große Faszination hervorrufen und ein immer größer werdendes Publikum begeistern. Über die Jahre hat es Spieler gegeben, die erheblich zum modernen Snooker beigetragen haben. So z.B. Joe Davis, der die allererste Weltmeisterschaft 1927 unterstützte, und der später über 15 Jahre hinweg das Spiel dominierte. Davis begab sich mit dem Rekord in den Ruhestand, kein einziges Spiel einer Weltmeisterschaft verloren zu haben - er hatte den Titel 15-mal hintereinander gewonnen. Diese Leistung wurde bis zum heutigen Tag nicht übertroffen.

Alex Higgins und Jimmy White waren zwei Spieler, die wirklich ihre Persönlichkeit ins Spiel gaben. Mit ihren aggressiven Spielweisen und ihrem hervorstechenden Auftreten machten sie das Spiel zu einem spannenderen und aufregenderen Spektakel für die Massen. Steve Davis dominierte das Spiel in den 80ern und gilt heutzutage als erster Superstar des modernen Snookers. Der Höhepunkt seiner Karriere war wohl das Weltmeisterschaftsfinale 1985 gegen Dennis Taylor. 18,5 Millionen Zuschauer verfolgten, wie Dennis Taylor im letzten Frame mit der letzten schwarzen Kugel den Titel holte.

Es wird sich wohl jeder an Stephen Hendry erinnern, der 1990 mit 21 Jahren jüngster Weltmeister im Snooker wurde. Seine gelassene Persona und sein makelloser Look machten ihn zum perfekten Aushängeschild des Sports. In seinen 27 Jahren als Spieler war Stephen achtmal hintereinander Weltranglistenerster, hatte siebenmal die Weltmeisterschaften gewonnen, sechsmal das Masters Turnier und fünfmal die UK Championship.

Der derzeit größte Name des Spiels muss wohl „The Rocket‘ Ronnie O`Sullivan“ lauten. Viele Kenner behaupten, er sei der talentierteste Spieler aller Zeiten. Die vielen Titel, die er gewonnen und Rekorde, die er geknackt hat, unterstreichen diese Behauptung. Ronnie war mit 19 Jahren der jüngste Spieler, der je ein Masters gewonnen hat. Er ist der Spieler mit den meisten Maximum Breaks (nämlich 13), zudem hat er auch den bisher schnellsten 147er hingelegt. The Rocket hat bereits fünf Weltmeisterschaften, sechs Masters und fünf UK Championships gewonnen, und nur wenige würden dagegen wetten, dass es noch mehr werden.

Die Zukunft des Spiels

Derzeit rechnet Sportingbet Ronnie O’Sullivan die zweithöchsten Chancen aus, den Champions of Champions Titel 2017 zu gewinnen, mit 7,50 – ziemlich knapp für einen Spieler, der über so viel Talent und Erfahrung verfügt. Der Favorit ist Mark Selby mit 5,00, derzeit Weltranglistenerster, amtierender Weltmeister und UK Champion. Mark gehört zu einer elitären Gruppe von Spielern, die mindestens zweimal alle Tripple Crown Turniere gewonnen haben, und er ist dazu berufen, einer der größten Spieler des modernen Snookers zu werden.

Die Zukunft des Spiels liegt in vielen guten Händen, wie die von Shaun Murphy, Kyren Wilson, Ryan Day, Mark J Williams, Stephen Maguire, Anthony McGill und Judd Trump. So viel Talent lässt darauf schließen, dass sich das Spiel weltweit einer noch größeren Beliebtheit und eines noch größeren Publikums erfreuen wird. Und deshalb können wir uns sicher sein, dass auch weiterhin aufregende Spiele gespielt und Rekorde gebrochen werden!

01. August 2017

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