32.248 Fans sorgen für ein unvergessliches DEL Winter Game
Das DEL Winter Game 2026 powered by MagentaSport hat Eishockey-Geschichte geschrieben. 32.248 Zuschauerinnen und Zuschauer sorgten für ein restlos ausverkauftes Stadion und stellten zugleich einen neuen Zuschauerrekord für die Dresdner Eislöwen auf. Bei klarem Himmel, frostigen Temperaturen und perfekter Winter-Atmosphäre erlebten die Fans ein hochklassiges und emotionales Outdoor-Eishockeyspiel zwischen den Dresdner Eislöwen und den Eisbären Berlin.
Intensiver Start mit starken Torhütern
Die Hausherren setzten im Tor auf Janick Schwendener, während bei den Gästen Jake Hildebrand zwischen den Pfosten stand. Beide Keeper waren von Beginn an gefordert und entschärften bereits in der ersten Spielminute jeweils eine hochkarätige Torchance.
In der zweiten Minute kassierte Dresden die erste Strafzeit der Partie: Tomas Andres musste wegen Haltens auf die Strafbank. Die Eisbären nutzten das Powerplay zu einer großen Gelegenheit, scheiterten jedoch am Pfosten. Auch in Unterzahl blieben die Sachsen gefährlich, doch Hildebrand parierte stark.
Weitere Strafzeiten – unter anderem gegen Emil Johansson (Spielverzögerung) und später gegen Berlins Frederik Tiffels (Hoher Stock) – sorgten für ein intensives erstes Drittel. Trotz eines leichten Chancenplus für die Eisbären blieb es torlos. Mit einem 0:0 ging es in die erste Pause.
Führung für Dresden – Berlin antwortet
Nach dem Seitenwechsel kamen die Dresdner Eislöwen druckvoll aus der Kabine. In der 23. Minute belohnte sich das Team: Tomas Andres nutzte eine seiner Chancen zur umjubelten 1:0-Führung. Kurz darauf musste Oliver Granz wegen Beinstellens auf die Strafbank, doch auch dieses Unterzahlspiel überstanden die Gastgeber schadlos. Nach einer kleinen Rangelei erhielten Emil Johansson (Dresden) und Frederik Tiffels (Berlin) jeweils zwei Minuten wegen übertriebener Härte.
In der 34. Minute schlugen die Gäste zurück: Liam Kirk erzielte den 1:1-Ausgleich. Berlin erhöhte anschließend den Druck, doch Dresden hielt dagegen. Kurz vor der zweiten Pause hatte Trevor Parkes den erneuten Führungstreffer auf dem Schläger, es blieb jedoch beim Unentschieden.
Dramatisches Finale und Entscheidung in der Overtime
Auch im dritten Drittel schenkten sich beide Teams nichts. In der 46. Minute verhinderte Schwendener mit einer Glanzparade die Berliner Führung. Lange stand das Spiel auf Messers Schneide, ehe Alec McCrea die Eislöwen in der 54. Minute erneut in Front brachte – 2:1 für Dresden. Doch die Eisbären warfen in der Schlussphase alles nach vorn. Der Einsatz zahlte sich aus: Ty Ronning traf in der 59. Minute zum 2:2-Ausgleich und erzwang die Overtime.
Die Verlängerung dauerte nur 14 Sekunden. Erneut war es Liam Kirk, der mit seinem zweiten Treffer des Abends den 3:2-Sieg für die Eisbären Berlin perfekt machte.
Fazit: Ein Eishockey-Fest für die Geschichtsbücher
Das DEL Winter Game 2026 war weit mehr als nur ein Eishockeyspiel. Rekordkulisse, packende Zweikämpfe, dramatische Wendungen und eine einzigartige Atmosphäre machten das Event zu einem Highlight der DEL-Geschichte. Auch wenn die Dresdner Eislöwen sportlich knapp unterlagen, bleibt dieser Abend für Fans, Spieler und Verantwortliche unvergessen.
Foto: PR / DRESDNER EISLÖWEN Betriebsgesellschaft ESCD Dresden mbH
12. Januar 2026