Vereinsvorstellungen

Karate-Do-Verein-Zanshin

Tradition, Kampfgeist und lebenslanges Lernen

Karate-Do-Verein-Zanshin

Den Karate-Do-Verein-Zanshin gibt es seit bereits seit 20 Jahren. Unterrichtet wird dort klassisches Karate in den Stilrichtungen „Shotokan“ und „Shito Ryu“ sowie Selbstverteidigung. Im Verein herrscht die traditionelle japanische Struktur. An der Spitze steht ein Sensei (Lehrer), der die Richtung des Trainings in Umsetzung seiner Ausbildung vorgibt und die Mitglieder auf Prüfungen und Wettkämpfe vorbereitet. Hierbei wird er von erfahrenen Dan-Trägern, die ihren Grad ausnahmslos unter seinem Training erreicht haben, tatkräftigt unterstützt. Jeder von ihnen bringt dabei seine Kenntnisse, Talente und persönlichen Vorlieben und Anschauungen ein. Traditionell trainieren bedeutet für die Magdeburger Karatekas, das Training als Bestandteil des täglichen Lebens zu verstehen. Das bezieht sich nicht nur auf die körperlichen Aspekte der Kampfkunst. Alles, was im Training erlernt wird, insbesondere Disziplin, Konzentration, Koordination, das Erfassen komplexer Zusammenhänge aber auch Selbstvertrauen, Selbstbeherrschung und Ausgeglichenheit, wirkt sich auf alle Bereiche des Lebens aus. In diesem Sinne kann man im Karate nie auslernen und lebt den Sport in allen Facetten des alltäglichen Lebens. Diese Einstellung ist jedoch keine Voraussetzung für die Aufnahme in den Verein. Vielmehr entwickelt sich diese Attitüde parallel zu den Fortschritten im Karate.

Beginnen kann man das Training im Karate-Do-Verein-Zanshin in nahezu jedem Alter. Nach oben hin ist alles offen und Anfänger jenseits der 50 oder 60 sind keine Seltenheit und zeigen immer wieder die Zeitlosigkeit des „Wegs der leeren Hand“ (wie Karate auch übersetzt werden kann). Das Training besteht in der Praxis aus drei Säulen: „Kihon“ (Grundschule), „Kumite“ (Kampf- und Kampfübungen) sowie „Kata“. Die Kata ist dabei das zentrale Element. Sie besteht aus einer Aneinanderreihung von Techniken, bei deren Schöpfung die alten Meister ihre Kampferfahrungen verarbeitet haben. Die einzelnen Kombinationen haben also einen tieferen Sinn, nach dem gesucht werden muss und der sich erst nach intensivem Training unter kundiger Anleitung offenbart. Bei der Ausführung der Kata existiert der Gegner nur in der Vorstellung des Karateka. Jede Kata beginnt mit einer Abwehrtechnik, was den defensiven Charakter des Karate verdeutlicht. Mit Hilfe der Kata wurde Karate über Jahrhunderte verfeinert und jeweils vom Meister an einige wenige Schüler weitergegeben. Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Trainings ist der Wettkampf. Er ist keine Pflicht, aber erwünscht. Obgleich der Wettkampf ein sportlicher Vergleich ist, dem man auch ohne Verständnis der Philosophie des Karate-do frönen kann, ist er für ernsthafte Karatekas in einem gewissen Umfang Bestandteil der Tradition. Ohne die Einführung gefahrloser Vergleiche im Karate hätte diese Kampfkunst wohl nicht die heutige Verbreitung erlangt. Trotzdem ist der Kampf mit sich selbst immer noch der wahre Kern des Karate, dem sich sportliche Aspekte unterordnen.

Karatetraining ist jedoch trotz aller Tradition und Würde nicht steif und todernst. Man trainiert gemeinsam, macht zum Aufwärmen auch mal lockere Spiele und es darf auch gelacht werden. Dazu gehört auch, dass man gemeinsam Erfolge feiert, wie z.B. Wettkampfplatzierungen, den Abschluss eines spannenden Lehrgangs oder eine erfolgreiche Gürtelprüfung.

Kontaktdaten des Vereins

Karate-Do-Verein-Zanshin e.V.
Stieglitzweg 29, 39110 Magdeburg
www.kdvz-md.de

Fotos: Karate-Do-Verein-Zanshin e.V.

06. Juni 2017

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