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Der Gewichthebergürtel - nützlich oder nur Spielerei?

Knie, Rücken und Schultern sind leider immer die ersten Problemzonen, wenn es um durch schweres Krafttraining verursachte Verletzungen geht. Mit einer guten Vorerwärmung, der richtigen Hebetechnik und einer sauberen Bewegungsausführung kann man hier vorbeugen. Auch entsprechendes Equipment kann präventiv wirken, so z.B. ein Gewichthebergürtel. Dieser empfiehlt sich beim Heben wirklich schwerer Gewichte. Er unterstützt im Lendenwirbelbereich und erhöht den Druck im Bauchdeckenbereich, was zu mehr Stabilität in der gesamten Körpermitte führt. Dafür muss der Gürtel aber höher als ein normaler Alltagsgürtel getragen und auch sehr eng geschnürt werden, damit entsprechend Druck aufgebaut wird. Allerdings macht der Gürtel wirklich nur bei maximalen Kraftanstrengungen Sinn, da er das Atmen erschwert und bei einem Training mit leichterem Gewicht und höherer Wiederholungszahl behindernd wirken würde. Auch sollte man vermeiden, den Gürtel zwischen den Übungen zu tragen und ihn nach jeder Übung ablegen. Die ständige Entlastung würde so die Lendenmuskulatur auf Dauer schwächen. Ein hoher Preis für ein bisschen „Posen“ beim Krafttraining. Einen guten Gürtel aus echtem Leder bekommt ihr schon so um die 20 Euro, wobei gut ausgerüstete Fitnesscenter diesen auch in diversen Größen im Hantelbereich zur kostenfreien Nutzung zur Verfügung stellen.

06. April 2017

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